Linux Mint 18 richtet sich besonders an Nutzer, die von Windows auf Linux wechseln wollen. Die Optik ist an Windows angelegt mit einer Taskleiste, dem Desktop und vielen weiteren Funktionen. Das neue Theme „Mint-Y“ lässt das Betriebssystem noch moderner aussehen als bisher. Wir verraten hier alle Funktionen, Systemanforderungen und Release-Infos zu Linux Mint 18.

Die Distribution Linux Mint richtet sich besonders an Einsteiger und Umsteiger.

Folgende 18er Versionen gibt es mittlerweile:

  • Linux Mint 18.3 Sylvia
  • Linux Mint 18.2 Sonya
  • Linux Mint 18.1 Serena
  • Linux Mint 18 Sarah

Über den Download-Link könnt ihr die aktuelle Version 18.3 als Cinnamon oder als Mate-Variante herunterladen. Während Cinnamon eher an Windows 7 angelehnt ist, ist Mate etwas für klassische Anwender.

Linux Mint 18.3: Release und Download

Linux Mint 18.3 wurde am 27.11.2017 veröffentlicht und basiert auf Ubuntu 16.04 LTS. Es hat daher Support bis zum Jahr 2021. Ihr könnt das Betriebssystem als ISO-Datei über unseren Download-Link herunterladen. Wenn ihr Linux Mint erst mal nur testen wollt, könnt ihr es in Virtualbox installieren:

Bilderstrecke starten
27 Bilder
Linux Mint in Virtualbox installieren – so geht's

Linux Mint 18.3: Systemanforderungen

Zu den minimalen Systemanforderungen für Linux Mint 18.3 Cinnamon oder Mate gehören:

Arbeitsspeicher (RAM) 1 GB
Speicherplatz Festplatte 15 GB (20 empfohlen)
Auflösung 1024 x 768 Pixel

Des Weiteren kann Linux Mint 18.3 in der 64-Bit-Version sowohl mit BIOS als auch UEFI booten. Die 32-Bit-Version bootet nur mit gewöhnlichem BIOS.

Wichtige neue Funktionen

  • Die Anwendungsverwaltung (Software Manager) wurde überarbeitet, sieht sehr übersichtlich aus und liefert Software-Vorschläge.
  • Durch Flatpak-Support könnt ihr auch Software installieren, wenn Abhängigkeiten nicht kompatibel mit Linux Mint sind.
  • Backup-Tools wie Timeshift und Datensicherungswerkzeug sichern eure System-Partitionen oder Dateien.

Wie die neuen Tools funktionieren und was unserer Meinung nach die beste Software für Linux Mint ist, erfahrt ihr in unserer Bilderstrecke:

Bilderstrecke starten
19 Bilder
Unsere Top-18 Linux-Software für 2018

Weitere Themen

Alle Artikel zu Linux Mint 18

  • Linux

    Linux

    Unter Linux versteht man heute verschiedene Linux-Betriebssysteme: die sogenannten Distributionen. Die beliebtesten Linux-Distributionen auf dem Desktop sind „Linux Mint“, „Manjaro“, „Debian“ und „Ubuntu“. Wir erklären was genau Linux ist und wo es die Distributionen zum Download gibt.
    Robert Schanze
  • Linux: CPU-Info und Auslastung anzeigen – so geht's

    Linux: CPU-Info und Auslastung anzeigen – so geht's

    In Linux könnt ihr per Terminal sehr schnell alle möglichen CPU-Informationen anzeigen lassen. Programme wie Hardinfo oder Htop helfen euch zudem dabei, die aktuelle Anzahl der Prozessor-Kerne, Taktfrequenz und Auslastung anzuzeigen.
    Robert Schanze
  • Linux: Festplatten anzeigen – so geht's

    Linux: Festplatten anzeigen – so geht's

    Linux zeigt Festplatten nicht wie Windows an. Einen „Arbeitsplatz“ gibt es nicht wirklich. Wir zeigen euch hier anhand von Linux Mint, wie ihr die Festplatten trotzdem seht.
    Robert Schanze
  • Unsere Top-18 Linux-Software für 2018

    Unsere Top-18 Linux-Software für 2018

    Noch nie standen die Zeichen günstiger, um auf Linux zu wechseln. Hervorragende Open-Source-Software wie LibreOffice, Audacity oder der VLC Media Player, die man ohnehin schon oft in Windows nutzt, macht es möglich. Selbst Photoshop lässt sich unter Linux installieren. Wir zeigen euch unsere Top-Software-Empfehlungen für Linux für das Jahr 2018.
    Robert Schanze
  • Debian, Ubuntu & Co.: Hostname anzeigen & ändern – so geht's

    Debian, Ubuntu & Co.: Hostname anzeigen & ändern – so geht's

    Vielleicht habt ihr bei der Installation einen Tippfehler gemacht, der Computername passt nicht mehr zum Verwendungszweck oder jemand anders hat eurem Linux-Rechner einen unpassenden Namen gegeben. Wie ihr den Hostname unter Debian-Derivaten ganz schnell ändern könnt, zeigen wir euch in folgendem Kurztipp.
    Thomas Kolkmann
  • Linux: Screenshot erstellen (Tastenkombination)

    Linux: Screenshot erstellen (Tastenkombination)

    In Linux könnt ihr mit zwei einfachen Tastenkombination schnell Screenshots erstellen. Wer zeitverzögerte Aufnahmen mit oder ohne Mauszeiger benötigt, kann das Tool Bildschirmfoto benutzen.
    Robert Schanze
  • Linux: Dateien umbenennen – so gehts

    Linux: Dateien umbenennen – so gehts

    Einzelne Dateien kann man in Linux recht einfach umbenennen. Um mehrere Dateien gleichzeitig umzubenennen gibt es auch eine einfache Lösung, wenn man sich nicht mit regulären Ausdrücken und kryptischen Zeichen herumschlagen möchte.
    Robert Schanze
  • Gibibyte, Mebibyte, Kibibyte – Was soll das sein?

    Gibibyte, Mebibyte, Kibibyte – Was soll das sein?

    Wenn ihr euch jemals gefragt habt, warum eure nagelneue 500-GB-Festplatte anscheinend doch nur 465 Gigabyte freien Speicherplatz besitzt, hat das vor allem etwas mit dem Unterschied zwischen Gigabyte und Gibibyte und deren Verwendung in der Computer-Industrie zu tun. Wir verraten euch, was es genau mit Gibibyte, Mebibyte und Kibibyte auf sich hat und warum die Begriffe häufig falsch verwendet werden.
    Thomas Kolkmann
* gesponsorter Link